Diskussionsforum
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Paul Weber aus 4020 LINZ, 06.01.2012 13:28
Ich frage mich wann der durch die Baustelle bei der Bahnunterführung Lenaustraße gesperrte Radweg wieder für den Radverkehr freigegeben wird.
Bei der Lenaustraße ist es besonders unangenehm, da man für Radfahrer die von der Lenaustraße kommend ins Zentrum wollen den Radweg unterbrochen hat. Diese müsse nun absteigen, über einem Zebrastreifen die Straße überqueren (die Autofahrer hier halten nur selten an), dann am Gehsteig das Rad unter der Unterführung durchschieben, und auf der anderen Seite erst wieder zwei Ampeln überqueren.
Natürlich könnte man auch über die Dinghoferstraße fahren, aber gerade bei winterlichen Licht und Straßenverhältnissen ist das für unerfahrene Radfahrer eine Zumutung, vor allem wenn das eigentliche Ziel der Cityradweg ist. Der Weg über die Lenaustraße war der einzige durchgängige Radweg vom Bulgariplatz Richtung City.
Ich kann verstehen das durch Baumaßnahmen solche Absperrungen kurzzeitig notwendig sind, aber die Absperrung dauert nun bereits den ganzen Winter an, und ich kann keine Baumaßnahmen auf der betroffenen Straßenseite erkennen.
http://www.ifahrrad.at/karte/linz/index.html?view=41416
mit freundlichen Grüßen
Paul Weber
Otto Naderer aus 4020 Linz, 02.09.2011 17:31
Als furchtloser Dauerradler legt man sich ja schon früh eine dicke Haut zu was das Zusammenspiel der einzelnen Verkehrsteilnehmergruppen betrifft. Doch heute war ich mit meiner seltener - und daher etwas 'ängstlicher' - radelnden Freundin entlang der Industriezeile unterwegs, welche mir die Augen vor der dortigen Problematik öffnete.
- Die großzügig dimensionierte Prachtstraße der Industrialisierung lädt nicht selten den geneigten Autofahrer zur Raserei.
- Ein Nebeneinanderfahren zweier KFZ ist gerade noch möglich, evtl. auftretende Engpässe gehen - verständlich - zulasten des Radlers.
- In Fahrtrichtung Süd ist auf Höhe der Kreuzung Derfflingerstraße ein Wechseln auf die Geradeausspur oft nur mit "hohem Durchsetzungsvermögen" durchführbar.
Bestätigt wurden meine Beobachtungen zu diesem Schmuckstück der Verkehrspolitik damit, daß mir auf der gesamten durchfahrenen Länge - Höhe Posthof bis ca. Cineplexx - genau ein einziger Fußgänger aufgefallen ist. Und diejenigen, die sich das Radeln dort noch antun daher schon dankbar auf die ohnehin menschenleeren Gehwege ausweichen. Aufgrund oben angeführter Punkte ein mehr als verständlicher Schritt.
Es drängt sich also die Frage auf, ob es denn - auch im Hinblick auf die großzügige Dimensionierung - möglich wäre, adäquate Radfahrwege zu schaffen, welche idealerweise baulich von der Straße getrennt wären.
Eine sehr reizvolle Alternative hierzu auch wäre ein Radweg, welcher dahinter direkt entlang der Bahngleise verläuft.
Es befinden sich entlang der Industriezeile einige Gewerbe (Baumarkt, Kino, Supermarkt, Elektronikgeschäft, ...), welche sicherlich auch gerne von vielen Linzerinnen und Linzern 'angeradelt' werden würden - schade, daß in der Verkehrskonzeption Industriezeile offensichtlich darauf vergessen wurde.
Otto Naderer
(otto.naderer<ät>aec.at)
Birgit W. aus 4040 Linz, 10.08.2011 14:21
Ich schlage vor den Donauradweg am Urfahraner Damm auch in der Nacht zu beleuchten. Dieser stellt einen sicheren "Nach Hause" -Radweg für Nachtschwärmer aus v.a. Steg, Magdalena, Dornach, Katzbach & Plesching dar & wäre somit eine echte Alternative zur Freistädter Str. die ja stadtauswärts nach wie vor Radweglücken aufweist & auch die Radwegführung bei den Autobahnauf- & -abfahrt im Bereich Lindengasse meiner Ansicht nach nicht gut gelöst ist und es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt.
Fritz W. aus 4780 Schärding, 04.08.2011 10:41
Gestern benutzte ich erstmals den Radfahrstreifen auf der Nibelungenbrücke von N nach S. Es ist wirklich zum Fürchten! Auf der einen Seite die fotografierenden Touristen, die die Radwegmarkierung (natürlich) nicht beachten - auf der anderen Seite der "Abgrund" zur Fahrbahn. Auch als geübtem Radfahrer war mir nicht recht wohl. Das nächste mal werde ich auf der Fahrbahn fahren - mit dem Rennrad darf ich!
Susanne Lang aus 4020 Linz, 11.07.2011 16:09
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad von Untergaumberg Richtung Blumau (Radweg parallel zur Unionstraße)- ab Unionkreuzung vermisse ich den Radweg bis zur Blumau. Hier wird auf den Radfahrer überhaupt keine Rücksicht genommen, weder von den vorbeifahrenden Bussen noch von den Autos. Ich hier ein Radweg bzw. gekenntz. Streifen geplant.
Dr. Holzer aus 4020 Linz, 05.07.2011 17:16
Was wurde eigentlich aus ... http://www.linz.at/presse/2009/200908_47362.asp
Gestern hat es eine Radlkollegin am Radweg (Hessenplatz, Überquerung Bismarckstr.) erwischt ...
Tat zwar weh, ging aber ohne Rettung.
Warum werden eigentlich vermutlich nicht kostenlose Studien erstellt, in Pressekonferenzen präsentiert und dann stillschweigend entsorgt?
Nach fast drei Jahren ist das wohl anzunehmen ...
Vera Achleitner aus 4020 Linz, 22.05.2011 21:38
Ich erledige meine Wege in der Stadt sehr gerne mit dem Rad, aber nicht immer auf den eigentlich dafür vorgesehenen Rad (und Geh-)wegen. Von Prinz-Eugen kommend, fahre ich nun auf der Fahrbahn und nicht am Radweg, da ist nämlich 1 Garagenausfahrt und per Metallständ von links und rechts, werden Radfahrer_innen quasi am Durchfahren gehindert. Ich versteh schon den Sinn hinter dieser Maßnahme an sich, aber man darf sich halt nicht wundern, wenn dann die Radfahrer_innen die Fahrbahn bevorzugen bzw. erst nach diesem Abschnitt den Radweg wieder benutzen.
Von manchen Autofahrern wird man ja angeschnauzt, wenn man angeblich vorhandene Radwege nicht benutzt - ich fahre da, wo ich sicher und angemessen schnell fahren kann.
Norbert aus 4030 Linz, 19.05.2011 6:58
Vor vier Monate schrieb ich:
Wird die Errichtung der Lärmschutzwände entlang der Westbahn in Kleinmünchen vielleicht auch genützt, den Radweg von der Lunzerstraße stadteinwärts hinter dem C.Bergmann vorbeizuführen, und dort entlang der Lärmschutzwände der Westbahn weiter, bis auf Höhe Wahringerstraße und dort in den Wienerstraßenradweg einzubinden. Würde den "wilden" Radweg ersetzen.
Leider bis jetzt keine Antwort, nicht einmal eine Nachfrage.................
Christian Kneißl aus 4020 Linz, 18.05.2011 21:53
Ich fahre fast täglich vom Bulgariplatz in die neue Heimat (Bereich Maxi-Markt) in die Arbeit.
Ich fahre hier gerne über den neugestalteten Bindermichl-Landschaftspark, weil ich hier weit ab vom lauten und stinkenden Straßenverkehr bin. Leider geht der offizielle Weg hier dann nur über die vielbefahrene Landwiedstraße weiter, weswegen ich den nicht offiziellen Abschneider vom Park direkt in den Steinackerweg und dann weiter unter der Salzburger-Straße durch zu "Im Hütterland" und über die Lilienthalstraße in den Flötzerweg wähle.
Leider handelt es sich bei diesem kurzen aber inoffiziellen Stück um einen Feldweg, eine Erschließung als Radweg würde hier eine enorme Lücke schließen.
Gerade der Bereich rund um die Salzburgerstraße ist ein Radfahr-Horror: Wenig Radwege und für Radfahrer äußerst ungünstig geschaltene Ampeln. Hier wäre ein Ausbau des Steinackerweges eine ideale Alternative zur Landwiedstraße, die direkt ins Chaos führt. Wers nicht glaubt: Einfach mal Probieren im Stoßverkehr von der Landwiedstraße in die Laskahofstraße fahren....
http://www.ifahrrad.at/karte/linz/index.html?view=42115
http://www.ifahrrad.at/karte/linz/index.html?view=42415
lg, Christian Kneißl
Wolfgang Falb aus 4100 Ottensheim, 03.05.2011 8:45
Zum Beitrag von Herrn August S. aus Rottenegg vom 12.04.:
Über die Situation beim Mühlkreisbahnhof habe ich mich auch sehr gewundert und auch geärgert. Ich habe dann mit den Zuständigen in Linz und der ÖBB telefoniert, jedoch keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Darauf hin habe ich mit Unterstützung von i fahr rad einen Brief verfasst und an die Zuständigen gesendet, indem ich um eine schriftliche Antwort bitte, unter welchen Bedingungen es von Seiten der ÖBB und der Stadt Linz möglich ist, entsprechend den Erfordernissen zusätzliche überdachte Abstellplätze für Fahrräder beim Bahnhof in Urfahr zu schaffen. Jetzt warte ich (wir) auf eine Antwort.
Ich informiere gerne weiter, bitte die mailadresse bekannt geben.
Walter Alois Neuhold aus 8160 Weiz, 22.04.2011 10:25
hallo!
wie und wo gibt es förderungen für radabstellplätze??
kann mir jemand einen tipp geben...
August S. aus 4111 Rottenegg, 12.04.2011 11:03
Der Fahrradabstellplatz am Mühlkreisbahnhof in Linz/Urfahr war schon immer sehr überlastet, es war meistens unmöglich einen freien Stellplatz zu finden, an dem man sein Fahrrad auch anketten konnte, möglicherweise auch aufgrund der Tatsache, dass sich schon sehr viele herrenlose Fahrräder dort angesammelt haben.
Mit großer Verwunderung mußte ich zu Beginn der diesjährigen Fahrradsaison feststellen, dass nun der überfüllte Fahrradabstellplatz zusätzlich verkleinert (!!!) wurde: es wurde ein Radständer komplett entfernt, vermutlich um Platz für zusätzliche PKW-Stellplätze zu schaffen. Seitdem gleicht die Situation einem Chaos höchster Güte, Fahrräder stehen kreuz und quer, man kann sich nicht sicher sein, ob sein am Vorabend abgestelltes Fahrrad am nächsten Tag noch zugänglich oder hoffnungslos von anderen Fahrrädern verparkt ist. Es ist unmöglich, abends einen Stellplatz für sein Fahrrad zu finden, an dem das Fahhrad auch per Schloß an einen der wenigen Radständer gesichert werden kann. Man verbringt oft mehrere Minuten damit, einen Stellplatz für sein Fahrrad zu finden bzw andere Fahrräder irgendwie so zu schlichten, damit auch das eigene Fahrrad noch Platz findet, und riskiert dadurch, den angestrebten Zug zu versäumen.
In Zeiten, wo die Pendler verstärkt zum Benützen öffentlicher Verkehrsmittel animiert werden sollen, ist die Situation wie sie derzeit am Mühlkreisbahnhof vorliegt wirklich eine Schande für die ÖBB und die Stadt Linz. Mit einer solchen Infrastruktur wird man wohl kaum einen Mühlviertler Autofahrer dazu bringen, das Auto stehen zu lassen und den Weg zum Arbeitsplatz per Bahn und Fahrrad zurückzulegen.
Ist die Budgetsituation der ÖBB und der Stadt Linz wirklich so angespannt, dass man es sich nicht mehr leisten kann, ordentliche Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen und zu erhalten?
Norbert aus 4030 Linz, 25.01.2011 12:20
Wird die Errichtung der Lärmschutzwände entlang der Westbahn in Kleinmünchen vielleicht auch genützt, den Radweg von der Lunzerstraße stadteinwärts hinter dem C.Bergmann vorbeizuführen, und dort entlang der Lärmschutzwände der Westbahn weiter, bis auf Höhe Wahringerstraße und dort in den Wienerstraßenradweg einzubinden. Würde den "wilden" Radweg ersetzen.
Erhard Lunz aus 4020 Linz, 14.01.2011 20:40
Gerade eben in einer "Studie" gelesen: der Westring reduziert den (Auto-)Verkehr auf der Nibelungenbrücke um 34%. Das heißt: man kann ohne weiteres eine Spur für den Radverkehr umwandeln. Auf geht's - oder ist die Politik zu feig?
Erhard Lunz aus 4020 Linz, 12.01.2011 18:01
Warum soll jetzt eine riesige Geldsumme in eine Verbreiterung der Nibelungenbrücke investiert werden, wenn es ja sowieso in wenigen Jahren den Westring geben wird? Angeblich reduziert der Westring den Verkehr in der Stadt enorm - warum kann man dann nicht eine von drei Autoverkehrsspuren auflösen? Das wäre eine Variante die gar nichts kostet, und einen ausreichend breiten Radweg garantiert.
Hans aus 4060 Leonding, 30.12.2010 22:50
Mit dem Umbau der alte Nibelungenbrücke kann es sich nur um ein Ablenkungsmanöver handeln. Tatsächlich werden die lästigen Radfahrer durch Abstufungen Kopfsteinpflaster und sonstiger Schikanen ausgebremst.
Poidi aus 4020 Linz, 16.12.2010 13:18
billigste Version für Nibelungenbrücke:
einfach jeweils eine der 3 fahrspuren in beide richtungen zum Radweg umwidmen.
kostet ein bisserl was für die Farbe und das wars.
Alternaiv kann man auch einfach nur den Radweg auflösen. Dann ist das Fahren auf der Straße ja auch OK.
Poidi aus 4020 Linz, 26.09.2010 11:41
Gibt es eigentlich eine STVO-Definition eines Weges?
Ich frage deshalb, weil ja ein Gehsteig schön definiert ist, ein Gehweg jedoch nicht - es gibt "Geh- und Radweg" aber keinen "Geh- und Radsteig".
Somit wären nämlich in der Stadt viele "Geh- und Radwege" nicht STVO-konform und somit von der Radwegbenutzungspflicht ausgenommen.
Gibts da Informationen?
Dr. Holzer aus 4020 Linz, 02.09.2010 8:23
eben auf linz.at neu:
http://www.linz.at/presse/2010/201009_53097.asp
Bei der Sanierung der Garnisonstraße hat man auf einen Radweg verzichtet - genauso bei der Sanierung der Industriezeile und den Zubringerstraßen zur Industriezeile.
Hauptsache es es wird groß gepostet wenn es wieder wo in Pichling 42,5 Meter neuen Radweg gibt - oder ein paar Haltegriffe. Strategie ist für mich leider keine zu erkennen - weils auch niemand sonderlich interessiert.
PS: Ich vermute das Flag "Ja, mein Eintrag soll direkt an den Radfahrbeauftragten der Stadt Linz weitergeleitet werden." füllt nur dessen SPAM-Korb an ...
Stefan aus 4040 Linz, 16.07.2010 10:31
Gute Projekte:
http://www.radfalle.at
http://www.radfalle.de
...gehört nur noch für Linz gemacht. Und ev. ohne Parteiwerbung
René Böheim aus 4040 Linz, 06.07.2010 19:32
Donauradweg
Seit ein paar Wochen wird der Donauradweg durch vermutlich illegal abgelagerten Müll ("Linzer Auge") blockiert--könnte diesen bitte wer wegräumen lassen? Ist es den nicht, altes Gerümpel auf öffentlichen Plätzen zu lagern?
MfG,
r'böheim
René Böheim aus 4040 Linz, 06.07.2010 19:29
Flußgasse, Kreuzung Donaustrasse http://www.ifahrrad.at/karte/linz/index.html?view=41013&rpos=4i83fa
Die aus der Donaustrasse Einbiegenden haben Nachrang, dies wird jedoch regelmäßig ignoriert. Ich fahre fast täglich die Flussgasse bergab in Richtung Donauradweg (Weg zur Arbeit) und muss fast täglich erleben, dass mir der Vorrang genommen wird [trotz Lichtes und gelber Warnweste!]. Obwohl ich defensiv fahre, erreicht man bergab doch eine gewisse Geschwindigkeit---ich entkomme immer wieder nur knapp einen Zusammenstoss mit rücksichtslosen oder ignoranten Autofahrenden.
Vorschlag/Bitte/Anregung: Änderung des "Vorrang geben" auf "Stop", die Donaustrasse ist eigentl nur temporäre Durchzugsstrasse, ansonsten nur für Anrainer gedacht. Es sollte keine gröberen Nachteile für den Autoverkehr bringen.
MfG,
René Böheim
Barbara Fellner aus 4020 Linz, 02.07.2010 11:37
Guten Tag- vermutlich ist es ein bekanntes Problem, aber hier trotzdem mein Kritikpunkt am Linzer Radnetz:
Wenn man auf der Unionstraße -Unionkreuzung Richtung Innenstadt fährt hat man ja keinen Radweg oder Radstreifen. Zuerst störrt das ja nicht, ist doch die Straße breit genug, aber dann geht bei der Unterführung alles zusammen und wenn man dann als Radfahrer weiter fahren möchte Richtung Innenstadt muß man sich nun zwischen zwei Autokolonen, Busspur, Zebrastreifen irgendwie durchschummeln, dass man irgendwie wieder auf den Radweg zum Volksgarten kommt und von da dann weiter auf die Landstraße. Das ist teilweise lebensgefährlich. Da war fürher der Kreisverkehr noch wesentlich Radfahrfreundlicher! Hier wäre dringend eine Lösung für die Radfahrer notwendig.
Schöne Grüße
Fellner Barbara
Maria M. aus 4040 Linz, 01.07.2010 14:06
Bin jetzt wieder öfter mit meinen Mountainbike in der Stadt unterwegs und musste leider feststellen, dass es viel zu wenig bis gar keine Radabstellplätze gibt und schon gar keine für Mountainbikes ohne Ständer (Bügelständer - einfach und doch effektvoll)
Wo soll man da bitte sein Rad abstellen? Wieder ein Beweis, dass Linz anscheinend kein Interesse daran hat, den Fahrradfahreranteil zu erhöhen. (Linz = 5,3%, Salzburg = 18%, D-Münster 36%!!!) Leider!
Gerhard Steiner aus 4407 Dietach, 17.06.2010 16:39
Die Radwegbenützungspflicht ist tatsächlich antiquiert. Oft hat man den Eindruck, es geht nur darum, die unliebsamen Radfahrer irgendwo von der Straße zu bekommen, wo sie den "richtigen" Verkehr (also den Autoverkehr) "stören".
Außerhalb des Ortsgebietes ist das natürlich eine ganz andere Sache. Aber in Orten sehe ich nur zwei Möglichkeiten: entweder a) die Aufhebung der Radwegbenützungspflicht oder b) die Einführung von Kriterien zur Sicherung der Mindestqualität von Radwegen (und insbesondere von gemischten Geh/Radwegen, also vor allem Mindestbreite usw.)
Dass Radfahrer weiter wie bisher oft gemeinsam mit Fußgängern auf viel zu schmale Wege gezwungen werden, auf denen sie bei Hauseingängen, im Kreuzungsbereich, durch aus parkenden Autos steigende Menschen usw.usf. gefährdet werden ist einfach eine Frechheit.
Ralph Aichinger aus 4020 Linz, 11.06.2010 16:07
Als (seit kurzem wieder) Alltagsradfahrer wünsche ich mir keineswegs eine Schließung von Radweglücken, sondern im Gegenteil die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zumindest an den gefährlichsten Radwegabschnitten.
Ein Beispiel: Fahren auf der Fahrbahn ist auf der Nibelungenbrücke vollkommen problemlos möglich, auf dem aufgemalten Radweg am Gehsteig ernsthaft gefährlich (rutschig, Fußgeher, Geisterradfahrer, ...)
Herbert Killian aus 4040 Linz, 08.05.2010 16:13
Sanierung Finanzamt Hauptplatz: da ist jetzt die Fassade mit einem Baugerüst versehen inkl. Sperre des Bogens, wo normalerweise die FussgängerInnen die Treppen runtergehen Richtung Hauptplatz. Kommend von der Nibelungenbrücke über den Fussgängerübergang ist momentan für die FussgängerInnen nicht ersichtlich, dass der Durchgang durch den Bogen doch noch möglich ist (nur nicht in direkter Linie). Das hat zur Folge, dass die FussgängerInnen jetzt über den ohnehin zu schmalen Ragweg gehen.
Ein Hinweisschild für die FussgängerInnen "Durchgang möglich" oä wäre seeeehr sinnvoll!
Dr. Holzer aus 4020 Linz, 07.05.2010 11:47
Nur mal nachgefragt:
wie sieht es eigentlich mit dem Radweg aus den die Stadtverwaltung vor über einem halben Jahr "noch für 2009 saniert" via Presseaussendung verkündete?
http://www.linz.at/presse/2009/200910_48587.asp
Vielleicht hat es auch mit dem vergreisten Linz-Portal zu tun. Hier ist noch die Rede von "Fortgesetzt wird 2009 ... so Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer "
http://www.linz.at/verkehr/3424.asp
Vermutlich fällt in Linz wirklich ALLES dem Sparstift zum Opfer weil man fieberhaft nach Geld für die Stadtwache sucht - vom Westring will ich gar nicht reden.
Andrew Kilpatrick aus 4063 Hörsching, 20.04.2010 17:08
Ecke Wankmüllerhofstr./Niedernharter Str.: Kfz-Lenker, die in die Wankmüllerhofstr. einbiegen wollen, gehen davon aus, dass "von rechts nichts kommen kann" - und der Magistrat beschränkt sich darauf, den die Einmündung querenden Radweg mit Fahrradlogos am Boden (für einbiegende Kfz-Lenker nicht erkennbar) als Zweirichtungsradweg auszuweisen. Hier ist eine Warntafel "Achtung, Radfahrer von rechts"! erforderlich.
(Am 13.4.2010 war ich an dieser Stelle radfahrend in einem Beinahe-Verkehrsunfall verwickelt und blieb nur durch Zufall unverletzt.)
Martin BROUCEK aus 4020 Linz, 16.04.2010 7:12
1. Kurze Grünphasen der Radampeln:
Wer ständig bestrebt ist, sich mit Fußgängern ins Boot zu setzen (sprich Forderung nach Radwegen), darf sich nicht wundern, dass diese eklatanten Benachteiligungen entstehen. Wo der Radverkehr auf der Fahrbahn stattfindet (oder auf Radfahrstreifen), gibt es diese Probleme nicht.
2. Neuer Radweg gegen Einbahn Weingartshofstraße:
Nun werden als Nebeneffekt die bisher ungestört in der Einbahnrichtung (30 Km/h-Zone)fahrenden Radfahrer gezwungen, sich auf einer Fußgängerfläche zu bewegen (Geh-/Radweg), obwohl das Fahren gegen die Fahrtrichtung bisher schon in der parallel verlaufenden Figulystraße möglich und ausreichend war. Das wird in der Zeitung 'Drahtesel' als Erfolg verkauft?
3. 'Critical Mass - Fahrten':
In Linz unglaubwürdig - Einerseits ständige Forderungen und Vorschläge neuer Radwege, dann CM gegen zu wenig Platz für Radfahrer! Der beste Radweg ist immer die Fahrbahn - wer davor Angst hat, soll daheim bleiben!
Helene Pacher aus 8010 Graz, 26.03.2010 0:29
Ich habe heute zum ersten Mal mein Rad nach Linz mitgenommen und wollte es kurz in der Radstation am Bahnhof abstellen. Die ist einfach furchtbar. Dort wo die Wegweiser vom Bahnhof hinzeigen ist der Eingang gesperrt aus irgendwelchen Gründen. Daneben hängt ein Schild wie man zum Eingang gehen soll aber es ist so kmpliziert erklärt dass ich es nicht gleich gefunden habe. Dann muss man mit dem Fahrrad über eine Stiege damit man hinein kommt. Und drinnen ist es dreckig und dunkel und überfüllt. Das ist wirklich ein hässlicher Radabstellplatz, ich werde dort nicht mehr hingehen.
Michael Ecker aus 4020 Linz, 25.03.2010 12:09
Hallo!
Sg Herr Radfahrbeauftragter - könnten sie ja mal dem Chef vorlegen - vielleicht hilft es:
http://vorarlberg.orf.at/stories/431739/
besonders Interessant sind auch die Kommentare
Elmar Gran aus 4020 Linz, 25.03.2010 11:21
Ich ärgere mich Tag für Tag über die unendlichen Wartezeiten für Radler an manchen Ampeln. Ich radle täglich in die Arbeit, 6km je Richtung, und habe große Freude daran. Aber im Regen an einer Druckknopfampel zu stehen die nicht und nicht grün werden will, das ist schon sehr ärgerlich. Ich hab den Eindruck, dass manche Ampeln grundsätzlich erst mal 30 oder 60 Sekunden vergehen lassen, bevor sie nur mal erwägen grün zu werden. Wenn bei einer Druckknopfampel schon lang nicht grün war - kann sie dann nicht beim nächsten Knopfdruck sofort umschalten? Warum soll das nicht gehen?
Dr. Holzer aus 4020 Linz, 21.03.2010 11:34
- Die Linzer Verwaltung sollte sich schämen -
Warum denn? Der Herr Bürgermeister und sein Spezi äh Stadtrat haben keine 3 Km ins Rathaus - von daheim.
Und die sind im DientsPKW doch viel bequemer! Auf dem Radl hab ich von den beiden noch nie jemand gesehen - könnte doch von MitBürgern gesehen werden ... schrecklich!
Moriz Hauser aus 4020 Linz, 09.03.2010 15:43
Die Stadt Linz gibt damit an, 320.000 Euro pro Jahr für Radfahrer auszugeben (das sei eine Steigerung um 7 %, wird betont). Nur zum Vergleich: in Graz stehen jährlich 4.000.000 Euro, also mehr als das Zehnfache, ausschließlich für den Radverkehr zur Verfügung.
Die Linzer Verwaltung sollte sich schämen.
Maria M. aus 4040 Linz, 24.02.2010 11:15
Ich wohne seit letzten Sommer in Linz und fahre auch viel mit den Fahrrad.
Was sofort auffällt ist, dass es eigentlich so gut wie KEINE Radwege gibt, sondern nur Markierungen die irgendwo auf den Asphalt gemalt wurden und somit als Radweg gelten sollen. Und ich habe schon gedacht Wien sei eine Katastrophe, aber Linz schlägt alles.
Kanten, Stufen, schmale Radwege auf Gehwegen, Ende Radweg ins nirgendwo, Radwege über Bushaltestellen, Umwege, Kanaldeckel auf Radwegen usw.
Linz rühmt sich sehr für seine "RADWEGE" aber wenn es dann auch welche gäbe :/
Oft wäre es wohl sicherer auf der normalen Fahrbahn zu bleiben als auf die Radwege zu wechseln. Dann komme ich den Fußgängern bzw. diese mir nicht in die Quere und die Autofahrer werden sofort auf den Radfahrer aufmerksam, nicht erst auf der Kreuzung wo es oft schon zu spät sein kann.
Man darf sich als Radfahrer mit dieser Situation nicht zufrieden geben und muss immer wieder auf diesen "Zustand" aufmerksam machen, damit endlich was getan wird.
Jeder der meint, das Radwegesystem sei gut, der soll nur einmal selber mit dem Fahrrad von A nach B fahren, dann wird er bald anderer Meinung sein.
Limberger Anton aus 4020 Linz, 23.02.2010 16:01
Straßenbauprogramm 2010
5 Millionen Euro für neue Rad- und Gehwege, neue Straßen und Straßensanierungen Schwerpunkt auf Erschließung neuer Wohnanlagen:
http://www.linz.at/presse/2010/201002_50194.asp
Gruß!
Anton
Johannes M. aus 8020 Graz, 21.01.2010 16:48
Eine Route nach Gåli? Die A7! Die ebene Zufahrt ab Krone Hochwasserdamm Urfahr war sogar mal barrierefrei für Schmale. Eine schnelle Testfahrt unter Nutzung des Dunkels der autoschwachen Nacht unter Mitverwendung von Pannenstreifen und sichtschützenden Parkplätzen dauerte 23 Minuten am Halbrenner mit http://www.ZZipper.com bis Ende der Asfinag Strasse in Unterweitersdorf. Der Anstieg läuft ja lang-sanft mit 2 % Steigung, wie empfohlen für gute Radrouten. Die B125 dorthin verläuft steiler, hat Kurvenumwege, macht tote Höhenmeter und braucht daher 45". Zur rechtskonformen Nutzung liesse sich ein Radfussweg zuerst mit (regengeschützt unterhalb) der Brücke über die Freistädter führen und streckenweise raumsparend auf der Lärmschutzwand mit Überbrückungsmöglichkeit der A7-exits. Peanuts im Vergleich zu Eurofighter, Strassentunnelbau oder CO2-in-den Untergrund-pumpen.


