Sie sind hier:
Donnerstag, 09. September 2010

Damit Sie die PDF-Dokumente auf dieser Seite öffnen können, brauchen Sie den Acrobat Reader.

Mittwoch 16. Dezember 2009

Radfahren im Winter

Rubrik: Alltagsradfahren

Man fährt schließlich auch Ski, warum sollte man sich im Winter nicht auch auf dem Rad bewegen können? Das Fahrrad als schnelles, umweltbewusstes und gesundes Verkehrsmittel ist bei entsprechender Ausrüstung im Winterhalbjahr ebenso attraktiv wie im Sommer.

Radfahren im Winter: warum nicht, man fährt ja auch Schi?

Bei nicht geräumten Radwegen dürfen RadfahrerInnen die Fahrbahn benutzen

Nabendynamo: kein Durchrutschen bei Nässe und Schnee

Das Fahrrad wird von immer mehr Österreicherinnen und Österreichern als Ganzjahres-Verkehrsmittel benützt. Radverkehrszählungen zeigen, dass in den Wintermonaten etwa jede vierte Person, die im Sommer radelt, auch im Winter Rad fährt. Selbst bei Schneefall fährt ein Zehntel der Sommerradler. 

Tipps zum Radfahren im Winter:

  • Im Fachhandel (z.B. ARGUS-Shop) gibt es z.B. warme 3-Finger-Handschuhe und auch dünne aber warme Hauben, die man unter dem Helm aufsetzen kann.
  • Da der Körper beim Radfahren genug Eigenwärme entwickelt, sind statt dicker Kleidungsstücke mehrere dünne Schichten besser.
  • Wichtig ist es, nur durch die Nase ein- und auszuatmen - dadurch wird die eingeatmete Luft vorgewärmt.
  • Bei nicht geräumten oder vereisten Radwegen dürfen Radfahrer/innen die (meist besser geräumte) Fahrbahn benützen.
  • Die Fahrweise den Witterungsverhältnissen anpassen. Bei Schnee und Eis den Reifendruck reduzieren, langsam und umsichtig fahren und nur die Hinterbremse verwenden. Vorsicht in Kurven! Im Winter etwas Luft aus den Reifen zu lassen verbessert den Straßenkontakt, Sattel niedriger stellen, damit beide Füße bequem den Boden erreichen.
  • Rad regelmäßig pflegen: Gerade im Winter sind gute Beleuchtung und perfekt funktionierende Bremsen wichtig. Die Bremszüge regelmäßig einfetten, damit sie leichtgängig bleiben. Beschichtete Bremszüge oder Hydraulikbremsen sind gegen Schmutz, Schnee oder gefrierendes Wasser unempfindlicher.
  • Ein Nabendynamo ist besonders bei feuchter Witterung die zuverlässigste Energiequelle für das Fahrradlicht - er ist fest in der Vorderradnabe eingebaut, läuft ohne spürbaren Widerstand und kann im Gegensatz zu den üblichen Seitenläufern-Dynamos nicht durchrutschen.
  • Fahrradschloss mit Teflonspray behandeln, um ein Einfrieren zu vermeiden.
  • Bei Eis- und Schneeglätte helfen auch Spikes, die es im Radfachhandel in den üblichen Reifendimensionen gibt (siehe Radhändler).